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Gute Energiebilanz – Leichte Bewegung hilft


 
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Sport ist Mord, heisst es. Falsch! Es gibt Sportarten, die Frauen und Männern die Möglichkeit bieten, durch leichte Bewegung, auf nicht zu anstrengende Art und Weise etwas für die Gesundhheit zu tun.

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Grundsätzlich gilt für die Energiebilanz: Auch leichte Bewegung ist immer gut. Viele Menschen, die ihren Energieverbrauch erhöhen wollen, werden durch Aussagen wie  „30 Minuten am Stück sind das Minimum“ verunsichert. Dies trifft so nicht ganz zu.

Auch leichte Bewegung wirkt sich positiv
auf Ihre Energiebilanz aus. Bestimmend für den Gewichtsverlust ist letztlich, ob Sie insgesamt mehr Kalorien verbrauchen als Sie aufnehmen.

Es gibt einfache Strategien, mit denen Sie eine ausgeglichene Energiebilanz erreichen. Bei einer positiven Energiebilanz sollten Sie leichte Bewegung in den Alltag integrieren: Dies erhöht den Energieverbrauch. Bewegung hat immer einen Nutzen für die Gesundheit.

Für die Energiebilanz ist zudem wichtig, die Energieaufnahme sinnvoll zu reduzieren. Dabei sollten Sie nicht mehr als ein Kilogramm Gewicht pro Woche verlieren.

Seien Sie deswegen über jede Bewegungsphase
stolz. Längere Trainingseinheiten sind tatsächlich wirkungsvoller, wenn man den Fettabbau beschleunigen will. Das kommt daher, dass der Körper bei längeren, nicht zu hohen Belastungen vom Kohlenhydrat- auf den Fettstoffwechsel umstellt.

Am besten Sie arbeiten an einer schrittweisen
Verlängerung der Einheiten. Beim Ausdauertraining gilt: Trinken, trinken, trinken. Denn es fliesst Schweiss, sobald Sie die leichte Bewegung steigern. Um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, müssen Sie trinken.

Am empfehlenswertesten ist Wasser.
Trinken Sie bei längeren Trainingseinheiten auch zwischendurch. Nehmen Sie nach dem Training einen kleinen hydratreichen Snack zu sich z.B. eine Banane oder einen Müsliriegel. Auf diese Weise füllen Sie die Kohlenhydratspeicher wieder auf.

Falls Sie das nicht tun, wird das die
Ausdauerleistungsfähigkeit verringern. Zudem kann ein plötzlicher Heißhunger auftreten, dem Sie dann möglicherweise nicht widerstehen können.

Achten Sie auf den Puls:
Setzen Sie einen Herzfrequenzmesser ein, um Ihr Training optimal zu gestalten. Unabhängig von den verbrannten Kalorien gibt es einen Pulsbereich, in dem Sie die Energiebilanz besonders gut beeinflussen können.

Der Fettstoffwechsel wird in diesem Bereich besonders angeregt. Dieser liegt bei 65 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz (Hfmax. Grob gesagt bei 220 minus Lebensalter).

Nach und nach sollten Dauer und Intensität
des Ausdauertrainings gesteigert werden. Bei Anfängern zeigt es sich nämlich, dass die Enzyme, die den Stoffwechsel auf Touren bringen, schon durch leichte Bewegung optimal tätig werden. Das kann schon zwischen 50 und 65 Prozent Hfmax  erreicht werden.

Machen Sie Tempowechsel:
Trimmen Sie Ihren Körper darauf, vom Kohlenhydrat- auf den Fettstoffwechsel (und umgekehrt) zu schalten. Das Ausdauerprogramm soll abwechslungsreich sein. Variieren Sie die Tätigkeiten und die Intensitäten. So könnte es beispielsweise aussehen: 2 Minuten langsam, 2 schnell, 2 Minuten mässig usw.

Auf diese Weise zwingen Sie Ihren Körper,
Energie über verschiedene Wege zu beschaffen, was sich positiv auf die Energiebilanz auswirkt. Bleiben Sie im Bereich von 65 bis 85 Hfmax. Für den Stoffwechsel ist das optimal, da er so künftig schneller anspringt.

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