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Bei Reizblase und Reflexinkontinenz

Grafik Reizblase

Die Hauptsymptome bei einer Reizblase sind ein häufig auftretender, starker Harndrang, mit oder ohne Urinverlust, häufiges und nächtliches Wasserlassen. Die betroffene Person hat immer häufiger das Bedürfnis, die Blase zu entleeren.

Normal sind sechs- bis acht Blasenentleerungen über 24 Stunden verteilt. Die Hauptsymptome bei Reizblase-Erkrankungen sind ein häufig auftretender, starker Harndrang, mit oder ohne Urinverlust, häufiges und nächtliches Wasserlassen. Die betroffene Person hat immer häufiger das Bedürfnis, die Blase zu entleeren. Normal sind sechs- bis acht Blasenentleerungen über 24 Stunden verteilt.

Bei einer Reizblase ist die Entleerung oft unbefriedigend, da sie schwach ist oder nur tröpfchenweise erfolgt. Kaum war man auf der Toilette, kommt schon wieder der Drang zu „müssen“. Oft ist die Entleerung mit Schmerzen und Brennen begleitet.

Gereizter Blasenmuskel

Der Blasenmuskel ist bei einer Reizblase gereizt und überaktiv. Deswegen wird diese Form von Blasenschwäche auch „hyperaktive Blase“ genannt. Sie betrifft sowohl Männer als auch Frauen. Mit der Postataoperation oder dem Beckenboden steht dies nicht in Zusammenhang.

Obwohl die Blase noch nicht gefüllt ist, kriegt das Gehirn fälschlicherweise den Befehl zur Entleerung, worauf die Blasenwandmuskulatur sich zusammenzieht.

2. Die Belastungsinkontinenz oder „Stressinkontinenz“

Die Belastungsinkontinenz ist die häufigste Form von Inkontinenz und betrifft hauptsächlich Frauen, die auch jüngeren Alters sein können. Der Urinverlust hängt hier mit körperlicher Anstrengung zusammen, z.B. beim Heben von schwereren Gegenständen, Springen, Treppensteigen, aber auch beim Lachen oder Niesen.

Hier ist die Schwächung des Beckenbodens Ursache, denn dieser reguliert das Schliessmuskelsystem am Blasenausgang. Oft betrifft diese Form der Blasenschwäche schwangere Frauen, deren Blase durch das erhöhte Gewicht einem grösseren Druck ausgesetzt ist.

Mann inkontinent

3. Reflexinkontinenz

Das Zentralnervensystem, das die Blasen- und Schliessmuskelfunktion steuert, kann durch Erkrankung oder Verletzung geschwächt sein und deshalb seine regulierenden Funktionen nicht mehr erfüllen.

Harnprobleme jeglicher Art haben negative Auswirkungen auf den Alltag in physischer und psychischer Hinsicht. Irrtümerlicherweise wird oft die Trinkmenge reduziert, was zu einem Flüssigkeitsmangel führt und das Blasenproblem in keiner Weise löst.

  • Blasenschwäche ist keine Krankheit, die tatenlos hinzunehmen ist.
  • Es gibt verschiedene Wege, die Inkontinenz zu behandeln und es gibt Möglichkeiten, die von den Betroffenen mit etwas Disziplin eigenständig durchgeführt werden können.
  • Ein Beispiel ist das Blasentraining.
  • Auch die Stärkung des Beckenbodens nach Prostata-Operation eignet sich sehr gut.