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Inkontinenz: Beckenboden stärken


 
  Es gibt zahlreiche Arten von Inkontinenz. Hat ein Mann eine Prostataoperation hinter sich, kann es zu Inkontinenz kommen. In diesem Fall ist die  Stärkung des Beckenbodens angezeigt. ORGAWELL® hat dafür eine eigene Therapie- Methode entwickelt.
Das schlimmste Vorurteil ist, Inkontinenz sei nicht behandelbar. Tatsächlich existieren nämlich einige Methoden, um dem Problem entgegenzuwirken. Ein Möglichkeit ist eine vollumfängliche Stärkung der Musklen im Beckenboden.

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Auf diese Weise verbessert sich das Vermögen, den Urin zurückzuhalten. Ungewollte Toilettengänge und Harnverlust werden seltener. Gerade nach der Operation der Prostata, die Verletzungen der Muskeln zur Folge haben kann, ist diese Therapie angezeigt.

Die Ursache für Inkontinenz nach einer Prostataoperation sind meist beschädigte Nerven- und Muskelstrukturen im Beckenboden: Chirurgen sind manchmal gezwungen, Teile der Muskulatur wegzuschneiden. Es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz:

1.    Überlaufinkontinenz

Die Überlaufinkontinenz ist die am häufigsten auftretende Form von Blasenschwäche bei Männern. Sie verursacht einen ständigen tropfenweisen Urinabgang. Dieser ist bedingt durch eine Störung der Blasenentleerung, die als Folge einer Verengung der Harnröhre auftritt.

Diese wiederum führt zu einem Urinstau in der Blase, wobei der Blasenmuskel geschwächt wird. Sie hängt mit der (altersbedingten) Vergrösserung der Prostata zusammen. Dieser Vorgang wird im Folgenden etwas detaillierter beschrieben.

Bei einem erwachsenen Mann hat die Prostata die Grösse einer Kastanie. Ihre Bestandteile sind Bindegewebe, Muskulatur und Drüsen. Die Drüsen produzieren ein Sekret, das hauptsächlich den Samenerguss ausmacht und die Spermien beweglich hält, damit diese das weibliche Ei erreichen können. Die Prostata hat eine grosse Bedeutung.

Ab dem 40. Altersjahr setzt ein erneutes Wachstum der Prostata ein. Es geschieht langsam und unbemerkt, da es anfangs keine Beschwerden    verursacht. Ab dem 50. Altersjahr ist jeder zweite Mann von einer vergrösserten Prostata betroffen.

Nicht jeder hat  Probleme damit. Aber die Probleme verstärken sich. Bei den 60 – 70 Jährigen sind bereits 75% davon betroffen. Hormone wie Testosteron und Öestrogen im männlichen Organismus verändern
sich und fördern das Wachstum der Prostata.

Die Prostata umschliesst  die Harnröhre. Durch das Wachstum beengt sie die Harnröhre und somit den Urinfluss. Es kann zu einem Urinstau in der Harnröhre kommen. Der Blasenmuskel wird geschwächt, was zu einem ständigen, tröpfchenweisen Urinverlust führen kann.

Einerseits besteht ein grosser Druck auf die Blase, andererseits macht die eigentliche Entleerung zunehmend Probleme. Typische Beschwerden sind:

•    häufiger Harndrang
•    schwacher Harnstrahl
•    Nachtröpfeln
•    Schlafstörungen wegen des Harndrangs

2.    Die Reizblase

Die Hauptsymptome der Reizblase sind ein häufig auftretender, starker Harndrang, mit oder ohne Urinverlust, häufiges und nächtliches Wasserlassen. Die betroffene Person hat immer häufiger das Bedürfnis, die Blase zu entleeren. Normal sind sechs- bis acht Blasenentleerungen über 24 Stunden verteilt.

Bei einer Reizblase ist die Entleerung oft unbefriedigend, da sie schwach ist oder nur tröpfchenweise erfolgt. Kaum war man auf der Toilette, kommt schon wieder der Drang zu „müssen“. Oft ist die Entleerung mit Schmerzen und Brennen begleitet.

Der Blasenmuskel ist bei einer Reizblase gereizt und überaktiv. Deswegen wird diese Form von Blasenschwäche auch „hyperaktive Blase“ genannt. Sie betrifft sowohl Männer als auch Frauen.

Obwohl die Blase noch nicht gefüllt ist, kriegt das Gehirn fälschlicherweise den Befehl zur Entleerung, worauf die Blasenwandmuskulatur sich zusammenzieht.

3.    Die Belastungsinkontinenz oder
„Stressinkontinenz“

Die Belastungsinkontinenz ist die häufigste Form von Inkontinenz und betrifft hauptsächlich Frauen, die auch jüngeren Alters sein können. Der Urinverlust hängt hier mit körperlicher Anstrengung zusammen, z.B. beim Heben von schwereren Gegenständen, Springen, Treppensteigen, aber auch beim Lachen oder Niesen.

Hier ist die Schwächung des Beckenbodens Ursache, denn dieser reguliert das Schliessmuskelsystem am Blasenausgang. Oft betrifft diese Form der Blasenschwäche schwangere Frauen, deren Blase durch das erhöhte Gewicht einem grösseren Druck ausgesetzt ist.

4.     Die Mischinkontinenz

Bei der Mischinkontinenz sind Symptome und Ursachen der Reizblase sowie Belastungsinkontinenz beteiligt.

5.    Reflexinkontinenz

Das Zentralnervensystem, das die Blasen- und Schliessmuskelfunktion steuert, kann durch Erkrankung oder Verletzung geschwächt sein und deshalb seine regulierenden Funktionen nicht mehr erfüllen.

Harnprobleme jeglicher Art haben negative Auswirkungen auf den Alltag in physischer und psychischer Hinsicht. Irrtümerlicherweise wird oft die Trinkmenge reduziert, was zu einem Flüssigkeitsmangel führt und das Blasenproblem in keiner Weise löst.

Blasenschwäche ist keine Krankheit, die tatenlos hinzunehmen ist. Es gibt verschiedene Wege, die Inkontinenz zu behandeln und es gibt Möglichkeiten, die von den Betroffenen mit etwas Disziplin eigenständig durchgeführt werden können, wie das Blasentraining. Auch die Stärkung des Beckenbodens eignet sich sehr gut.

Inkontinent? - Beckenboden stärken

Inkontinent? - Beckenboden stärken

ORGAWELL® hat eine Methode entwickelt, die bei Inkontinenz positive Effekte hat. Sie eignet sich bei Blasenschwäche, für Männer aber auch bei Impotenz. Betroffene Frau und Männer können die Methode zu Hause, unterwegs oder am Arbeitsplatz ausführen. Die Beckenbodenmuskeln spielen eine zentrale Rolle, sie zu stärken ist deshalb wichtig.

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Nützliche Tipps bei Inkontinenz

Nützliche Tipps bei Inkontinenz

Dieses Dossier beantwortet zahlreiche Fragen zur Inkontinenz. Was steckt hinter dem Urinverlust? Welches sind die besten Möglichkeiten, die Inkontinenz zu behandeln? Das Dossier gibt Tipps: Zum Beispiel erfahren Sie, wie ein Trink- und Blasentraining geht. Und welche Vor- und Nachteile eine Operation hat.

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