Menu

Beckenboden kräftigen nach einer Prostataoperation

Beckenboden des MannesRot eingezeichnet: Der Beckenboden.

Es gibt zahlreiche Arten von Inkontinenz. Hat ein Mann eine Prostataoperation hinter sich, kann es zu Inkontinenz kommen. In diesem Fall ist die  Stärkung des Beckenbodens angezeigt. ORGAWELL® hat dafür eine eigene Therapie- Methode entwickelt.

Das schlimmste Vorurteil ist, Inkontinenz sei nicht behandelbar. Tatsächlich existieren nämlich einige Methoden, um dem Problem entgegenzuwirken. Ein Möglichkeit ist eine vollumfängliche Stärkung der Musekeln im Beckenboden.

Dank Beckenboden Urin zurückhalten

Auf diese Weise verbessert sich das Vermögen, den Urin zurückzuhalten. Ungewollte Toilettengänge und Harnverlust werden seltener. Gerade nach der Operation der Prostata, die Verletzungen der Muskeln zur Folge haben kann, ist diese Therapie angezeigt.

Die Ursache für Inkontinenz nach einer Prostataoperation sind meist beschädigte Nerven- und Muskelstrukturen im Beckenboden: Chirurgen sind manchmal gezwungen, Teile der Muskulatur wegzuschneiden. Es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz:

Beckenboden GrafikBeckenboden (rot) von vorne.

Überlaufinkontinenz

Die Überlaufinkontinenz ist die am häufigsten auftretende Form von Blasenschwäche bei Männern. Sie verursacht einen ständigen tropfenweisen Urinabgang. Dieser ist bedingt durch eine Störung der Blasenentleerung, die als Folge einer Verengung der Harnröhre auftritt.

Diese wiederum führt zu einem Urinstau in der Blase, wobei der Blasenmuskel geschwächt wird. Sie hängt mit der (altersbedingten) Vergrösserung der Prostata zusammen. Dieser Vorgang wird im Folgenden etwas detaillierter beschrieben.

  • Bei einem erwachsenen Mann hat die Prostata die Grösse einer Kastanie.
  • Ihre Bestandteile sind Bindegewebe, Muskulatur und Drüsen.
  • Die Drüsen produzieren ein Sekret, das hauptsächlich den Samenerguss ausmacht und die Spermien beweglich hält, damit diese das weibliche Ei erreichen können.

Ab dem 40. Altersjahr setzt ein erneutes Wachstum der Prostata ein. Es geschieht langsam und unbemerkt, da es anfangs keine Beschwerden    verursacht. Ab dem 50. Altersjahr ist jeder zweite Mann von einer vergrösserten Prostata betroffen, eine Operation kommt in Reichweite.

Nicht jeder hat  Probleme damit. Aber die Probleme verstärken sich. Bei den 60 – 70 Jährigen sind bereits 75% davon betroffen. Hormone wie Testosteron und Öestrogen im männlichen Organismus verändern sich und fördern das Wachstum der Prostata.

Diese umschliesst die Harnröhre. Durch das Wachstum beengt sie die Harnröhre und somit den Urinfluss. Es kann zu einem Urinstau in der Harnröhre kommen. Der Blasenmuskel wird geschwächt, was zu einem ständigen, tröpfchenweisen Urinverlust führen kann.

Typische Beschwerden

Einerseits besteht ein grosser Druck auf die Blase, andererseits macht die eigentliche Entleerung zunehmend Probleme. Typische Beschwerden sind:

  • häufiger Harndrang
  • schwacher Harnstrahl
  • Nachtröpfeln
  • Schlafstörungen wegen des Harndrangs