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Blasenschwäche und Inkontinenz


 
  Inkontinenz ist sehr wohl behandelbar! Betroffene können mit einfachen Mitteln das unangenehme Problem bekämpfen. Etwa mit der Methode von ORGAWELL®, oder durch ein gezieltes Trink- und Blasentraining. Wir nennen Ihnen die besten Therapiemöglichkeiten.

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Unter Blasenschwäche versteht man einen starken, immer öfter auftretenden Harndrang, der manchmal auch eine geringe Menge Harnverlust zur Folge hat.

Viele Menschen sind von diesem Leiden betroffen. Weltweit gibt es mehr als 200 Millionen Menschen mit diesem Krankheitsbild. Allein in der Schweiz zählen rund eine halbe Million Menschen dazu.

Harnprobleme erscheinen sowohl bei Frauen
wie bei Männern und treten in allen Altersstufen auf. Tatsächlich sind Frauen häufiger betroffen als Männer und das Risiko inkontinent zu werden steigt mit zunehmenden Alter.

Für die Betroffenen sind die Beschwerden störend, peinlich und bedeuten eine deutliche Verschlechterung der Lebensqualität. Die Ursachen sind physischer Natur.
Trotzdem bewirken sie Einschränkungen in verschiedensten Bereichen, sie können berufliche, psychische, soziale, häusliche und sexuelle Schwierigkeiten auslösen.

Es ist wichtig, das Problem zu
erkennen,  um möglichst frühzeitig Massnahmen zu ergreifen, welche diese Beschwerden lindern oder ganz heilen.
 
Betroffene Menschen vermeiden soziale Kontakte aus Scham, ihr Problem könnte entdeckt werden. Dies liegt daran, dass Blasenschwäche ein gesellschaftliches  Tabuthema ist.

Im Jahr 1997 ergab ein Umfrage, dass dieses Leiden gar den zweiten Rang aller Tabuthemen belegt. Grund dafür sind die verschiedenen Vorurteile, die mit Blasenschwäche zusammenhängen.

Folgende Vorurteile erweisen sich als nicht zutreffend:

1.    „Inkontinenz ist eine Frauenkrankheit“: Das stimmt nur bedingt und liegt teilweise daran, dass Frauen durchschnittlich länger leben. Zwölf Prozent aller Frauen über 65 und sieben Prozent der Männer über 65 leiden darunter.

2.    „Inkontinenz betrifft nur alte Menschen“:
Ältere Leute sind zwar häufiger betroffen, doch kann es auch bei Jüngeren vorkommen. Die häufigsten Ursachen sind Bindegewebeschwäche, Geburten, Operationen oder eine überempfindliche Blase.

3.    „Das Thema ist beschämend und interessiert
die Leute nicht“: Stimmt nicht. Inkontinenz ist kein Einzelfall. Wie erwähnt sind allein in der Schweiz eine halbe Million Menschen davon betroffen.

4.    „Inkontinenz ist immer das gleiche Problem“:
Nein. In der Medizin werden verschiedene Formen von Inkontinenz unterschieden.

5.    „Inkontinenz ist nicht behandelbar“:
Falsch. Es gibt je nach Art der Inkontinenz verschiedenen Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten.

Funktionsweise des Harntraktes

Der Harn fliesst aus den Nieren
durch die beiden Harnleiter in die Blase. Die Blase ist kugelförmig, innen hohl, dehnbar und ihre Wände sind mit  Muskeln versehen. Wenn sich die Blase füllt, vergrössert sie sich. Ihr Fassvermögen beträgt 300 bis 500 ml.

Während der Füllungsphase bleibt der Blasenmuskel
inaktiv und dehnt sich entsprechend der zunehmenden Urinmenge aus. Die Entleerung wird verhindert, durch den Schliessmuskel, der den Ausgang reguliert. Nach und nach dehnt sich die Muskulatur und wird vom Gehirn als „Harndrang“ wahrgenommen. Dies führt dann zum Toilettengang.

Dort wird die Blasenentleerung willkürlich
durch das Gehirn aktiviert. Es leitet den Befehl zur Harnentleerung über die Nerven vom Rückenmark weiter. Nun wird das Verhältnis von Blasen- und Schliessmuskel umgekehrt. Der Blasenmuskel wird angespannt, während der Schliessmuskel in eine inaktive Phase übergeht. Die Blase zieht sich zusammen, der Verschluss erschlafft und der Urin fliesst ab.

Es handelt sich beim Wasserlassen
um einen willkürlichen durch den Menschen kontrollierten Vorgang. Harninkontinenz bedeutet demzufolge eine reduzierte Kontrolle darüber, verursacht durch eine Funktionsstörung des Harntrakts, oder des Nervensystems.

Die Störung betrifft folgende Organbereiche:
• die Blasenmuskulatur
• das Verschluss-System der Harnröhre
• das Nervenzentrum

Inkontinenz richtig behandeln

Inkontinenz richtig behandeln

In dieser Anleitung erklären wir Ihnen anschaulich, welches die verschiedenen Formen von Harninkontinenz sind. Und räumen mit alten Vorurteilen auf: Inkontinenz betrifft alte wie junge Menschen, Frauen und Männer. Und: Sie ist behandelbar. Welches die Therapiemöglichkeiten sind, zeigen Beispiele.

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Gezielt den Beckenboden stärken

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Die von ORGAWELL® eigens entwickelte Methode ist nicht nur gegen Inkontinenz gedacht, sondern auch zur Behandlung von Impotenz. Männer und Frauen können auf natürliche Art und Weise zu Hause die Methode durchführen, die auf der Stärkung des Beckenbodens basiert. Dieser übt bei einer Inkontinenz eine wichtige Funktion aus.

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